Die Druckdatei sollte als X1 bis X3-PDF vorliegen, der Inhalt als Einzelseiten angelegt. Ferner müssen Beschnittmarken enthalten sein, idealerweise mit 3 mm Beschnitt. Schriften müssen im PDF eingebettet sein. Auch sollten sämtliche Bildmotive und ggfs. auch Schriften vor dem Export in CMYK umgewandelt werden. Die Auflösung von Bildern sollte 300 dpi nicht unterschreiten.

Die Druckdatei können Sie uns entweder über unseren FTP-Server (Zugangsdaten erhalten Sie von uns), aber auch per email, oder wetransfer/Dropbox zukommen lassen. Selbstverständlich gerne ist Ihnen unsere Druckvorstufe bei der Datenanlage behilflich.

Die Druckdatei können Sie uns auf mehreren Wegen übermitteln:

Bei kleineren Umfängen per email an unsere info@rapp-druck.de, bei einem größeren Datenumfang durch Upload auf unseren FTP-Server mittels FTP-Programm (Filezilla oder ähnliche), alternativ auch per wetransfer oder dropbox. Sprechen Sie uns an, wir sind Ihnen bei der Datenübermittlung gerne behilflich (Tel. 08034/3088-60 oder -66).

Da der Offset-Druck mit seinen Rastervarianten 60 bis 90 oder noch höher in der Lage ist, feinste Details abzubilden, sollten Bildmotive eine entsprechend hohe Auflösung aufweisen.

Da das menschliche Auge bei 300 dots per inch (dpi) nicht mehr in der Lage ist, etwaige Rasterpunkte zu erkennen, stellt dies die ideale Auflösung für den Druck dar.

Da im Offset- oder auch Digitaldruck das Schwarz über den Einsatz einer Farbe erzeugt wird, Farbbildschirme sowie Digitalkameras hingegen mit dem RGB-Farbmodell, also Rot, Grün und Blau arbeiten, müssen Bildmotive in das Euroskalenmodell CMYK umgewandelt werden.

Prinzipiell möglich ist es, die Datei von der Druckvorstufe in CMYK umwandeln zu lassen, allerdings besteht hier immer das theoretische Risiko, dass sich der Farbeindruck eines Motivs verändert, welcher nicht gewünscht sein könnte. Bei der Umwandlung vor Einreichung der Daten kann der Farbeindruck eines Motivs vom Kunden noch kontrolliert und so eine unerwünschte Farbdarstellung verhindert werden.

Als 4c-Druck oder auch Euroskala-Druck bezeichnet man den Vierfarben-Druck im Offsetbereich. Der Begriff setzt sich zusammen aus „4“, stellvertretend für die vier Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Key für Schwarz sowie „c“ abgeleitet aus „scale“ für Skalenfarbe.

Um auf Papier eine farbige Darstellung von Motiven oder Texten zu erreichen, kommen die vier Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow sowie Key (CMYK) zum Einsatz. Bei diesem Farbmodell handelt es sich um ein subtraktives Farbsystem, d. h. bei zunehmender Überlagerung dieser Farbtöne wird das Farbergebnis immer dunkler, bis hin zu schwarz. Dieses Farbsystem steht im Gegensatz zu dem von Flachbildschirmen bekannten RGB-Prinzip, bei dem die drei Farbtöne Rot, Grün und Blau bei voller Überlagerung zu Weiß führen (additives Farbsystem).

Im Druck hingegen ist das Ausgangsmaterial (Bedruckstoff) in der Regel Weiß. Um nun die gewünschte Farbwirkung zu erzielen, enthält eine Druckmaschine in der Regel mindestens vier Farbwerke, die jeweils mit einer Grundfarbe bestückt sind. Über den angelegten Raster in den Daten bzw. auf der Druckplatte wird der Farbauftrag gesteuert. Daneben besteht aber die Möglichkeit, im Druck „mehr Farbe zu geben“, um den Farbauftrag entsprechend zu erhöhen.

Der Euroskalen-Druck ist somit im Offsetbereich der Standard zur Erzeugung farbiger Abbildungen.

Werden die vier Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Key (Tiefe, schwarz) mit den Rasterwerten 100% Key 60 % Cyan 40 % Magenta sowie 40 % Yellow übereinander gelegt, erhält man als Ergebnis Schwarz (subtraktives Farbsystem). Da dieses Schwarz alle vier Grundfarben enthält, entsteht im optischen Eindruck allerdings ein „bräunliches“ Schwarz.

Alternativ kann beispielsweise für eine Fläche auch nur mit der Skalenfarbe Key gedruckt werden. Aber auch hier erhält man kein Reinschwarz.

Für ein sattes Schwarz empfiehlt es sich, die Fläche Key mit Cyan zu unterlegen, was für ein kräftiges Schwarz sorgt. Dafür wird in den Daten 100 % Key und 60 % Cyan angelegt.

Bei Sonderfarben handelt es sich um sogenannte Schmuckfarben wie Töne aus der HKS oder auch Pantone Serie.

Diese Farben zeichnen sich durch eine höhere Pigmentierung als Skalenfarben aus und sorgen damit für einen brillanteren Farbeindruck. Dadurch kann der Wiedererkennungswert zum Beispiel eines Firmenlogos erhöht werden. Auch gibt es bei Pantone Metallictöne, welche in CMYK nicht darstellbar wären.

Ein weiterer Vorteil von Sonderfarben ist, daß für die Darstellung eines Farbtons lediglich eine Druckplatte notwendig ist und nicht vier CMYK-Platten, wodurch sich in der Produktion eine deutliche Kosteneinsparung erzielen läßt. Somit bieten sich Sonderfarben insbesondere für den Visitenkarten- oder auch Briefpapierdruck an, wo in der Regel keine farbigen Motive zum Einsatz kommen.

Schmuckfarben können mit den Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Key (Schwarz) simuliert werden. Die Color Bridge beinhaltet zu den jeweiligen Pantone Tönen die Angaben für die CMYK Simulation. Da Pantone Töne zum Teil eine hohe Pigmentierung für einen intensiven Farbeindruck aufweisen, können diese Farben nicht in vollem Umfang simuliert werden, so dass unetr Umständen ein abweichender Farbeindruck entsteht. Auch Metallictöne mit entsprechenden Glanzpartikeln oder Neonfarben lassen sich nur unzureichend über die Simulation darstellen.

Aus diesem Grund sollte die Simulation nur bei Farbtönen in Erwägung gezogen werden, welche im hellen Bereich liegen oder keinen leuchtenden Farbeindruck vermitteln.

Beim Drip-off handelt es sich um einen Matt-Glanz-Effekt, welcher durch den Einsatz von Dispersionslack sowie klassischem Öldruck-Lack erreicht wird.

Dabei werden die Bereiche, welche glänzend erscheinen sollen nur mit Dispersionslack glänzend, die matten Bereiche hingegen mit beiden Lackarten versehen. Durch die Vermischung von Dispersions- und Öldruck-Lack entsteht eine chemische Reaktion, welche eine sehr matte und rauhe Oberfläche erzeugt. Diese könnte mit nur einer Lackart nicht dargestellt werden.

Vorteil des Drip-Off Effektes ist es, dass der Matt-/Glanz-Effekt bereits in der Druckmaschine entsteht und somit kostengünstiger als eine partielle UV-Lackierung kommt, welche in der Regel in einem gesonderten Verarbeitungsschritt (Siebdruckverfahren) aufgetragen wird.

Die Glanz-Bereiche werden in den Daten ausgespart, d. h. hier wird nur der Dispersionslack glänzend auf den Bedruckstoff aufgetragen. Als Material wird glänzendes Bilderdruck Papier verwendet. Gerne beraten wir Sie hierzu und helfen Ihnen bei der Datenanlage.

Druckerei Rapp-Druck Imagefolder drip-off Lackierung

Prinzipiell ist es möglich, ein farbiges Motiv mit den drei Skalenfarben Cyan, Magenta, sowie Yellow (CMY) darzustellen.

Allerdings ist der Farbeindruck dann sehr flau. Der Grund liegt darin, dass das Schwarz (Key) für den notwendigen Kontrast sorgt, d. h. die Bildmotive gewinnen an optischer Tiefe, was letztlich die Farbwahrnehmung sowie die optische Brillanz der Farben verstärkt.

Bei der Farbdarstellung am Bildschirm hingegen ist eine vierte Farbe nicht notwendig, da das Schwarz über das Nichtansteuern des jeweiligen Pixels entsteht und somit das Licht der Bildschirmlampe nicht durchläßt.

Bei der Blindprägung handelt es sich um das Eindrücken eines Motivs, Logos oder einer Schrift mittels Anpressdruck eines Stempels in das Papier. Die Prägung erfolgt dabei unter Verwendung von einer Buchdruckmaschine (Tiegel oder Zylinder). Der Stempel wird aus Magnesium oder Messing mit dem enstprechenden Motiv CNC-gefräst. Je höher die Grammatur des zu prägenden Papiers ausfällt, um so besser kommt die Prägung zur Geltung.

Daneben spielt aber auch die Beschaffenheit des Papiers eine Rolle, d. h. satiniertes (geglättetes) Papier läßt die Prägung besser wirken als beispielweise strukturiertes Material. Neben der reinen Blindprägung, bei der die Prägung an einer unbedruckten Stelle im Papier erfolgt, kann ebenso ein gedrucktes Logo standgenau geprägt werden und so den Charakter des Motivs unterstreichen. Idealerweise sollte für diese Variante das Motiv in hellen Tönen dargestellt sein, so kann die Prägung eine bessere optische Wirkung entfalten.

Der Prägestempel muß nur einmal erstellt werden und kann dann für wiederkehrende Produktionen verwendet werden. Messingstempel halten aufgrund ihrer Materialbeschaffenheit nahezu unbegrenzt. Die Kosten für einen Stempel liegen bei einem nicht zu komplexen Motiv und einer Größe beispielsweise für eine Visitenkarte bei ca. EUR 100,- zzgl. USt.

Druckerei Rapp-Druck Visitenkarte blindgepraegt

Die Heißfolienprägung ist eine Variante der Blindprägung, bei der ebenso ein Prägestempel zum Einsatz kommt, aber eine Folie zwischen Stempel und Papier läuft, welche unter Hitze auf das Material aufgetragen wird.

Der Prägedruck fällt hier im Vergleich zur Blindprägung geringer aus, damit die Folie nicht zu tief eingedrückt wird. Bei der Farbe der Folie gibt es eine reichhaltige Auswahl, angefangen von klassischem Gold oder Silber, bis hin zu Metallic- oder Hologrammfolien. Auch hier kann der Stempel wiederverwendet werden, so dass die Kosten hierfür nur einmal anfallen.

Druckerei Rapp-Druck Compliment Card Heißfolienpraegung gold

Letterpress ist ein klassisches Buchdruckverfahren, bei dem das Motiv über eine angefertigte Patrize unter Verwendung von Farbe auf den Bedruckstoff aufgetragen wird.

Hierbei kommt ein Tiegel zum Einsatz, bei welchem eine Rolle mit Farbe über die Patrize gleitet und die Patrize anschließend auf das Papier gedrückt wird. Der Anpressdruck kann dabei individuell gesteuert werden, so dass bei voluminöseren Material eine haptisch wahrnehmbare Vertiefung festzustellen ist.

Besonders für das Letterpress-Verfahren eignen sich baumwollhaltige Papiere mit einer Grammatur von über 600 g/m², da hier der optische Effekt mit der Vertiefung am besten ausgespielt werden kann. Allerdings können diese Papiere nicht mehr vorab im Offsetdruck-Verfahren bedruckt werden, sofern eine Kombination aus Offsetdruck und Letterpress gewünscht ist.

Linien sollten für den Letterpress generell nicht zu fein angelegt sein (mindestens 3 Punkt).

Druckerei Rapp-Druck Mailingkarte Letterpress

Standardmäßig wird im Offsetdruck ein amplitudenmodulierter (AM) Raster verwendet. Beim AM-Raster wird die Druckfläche in eine feste Zahl von Rasterzellen aufgeteilt (z. B. 70er Raster, bedeutet 70 x 70 Zellen je cm²). Der Farbeindruck steuert sich dabei über die Größe der einzelnen Rasterpunkte. Aufgrund der festen Anordnung der Rasterpunkte ergibt sich somit eine hohe Brillanz beim Druckmotiv. Nachteilig ist bei diesem Raster ein etwaiger Moiré-Effekt, dies ist der Fall, wenn die Bildmotive selbst bereits einen sehr feinen Raster aufweisen.

Beim frequenzmodulierten (FM) Raster hingegen besitzen die Rasterpunkte immer die gleiche Größe, zur Erzielung des entsprechenden Farbeindrucks variiert die Anzahl der Rasterpunkte je Flächeneinheit. Durch die generell höhere Anzahl – weil kleiner – der Rasterpunkte als beim AM-Raster ergeben sich sehr feine Übergänge bei Verläufen. Als Nachteil läßt sich dagegen festhalten, dass dadurch Bildtiefe verloren geht und damit die Bild-Brillanz. Da beim FM Raster die Anordnung der Rasterpunkte nach einem Zufallsprinzip erfolgt, leidet die exakte Reproduzierbarkeit von Druckmotiven bei Nachdrucken. Auch benötigen die feineren Rasterpunkte weniger Farbe, dadurch kann im Druck das Bildmotiv nicht mehr mit z. B. höheren farbauftrag angepaßt werden.

Ein neueres Verfahren, welches die Vorteile von AM- und FM-Raster verbindet, ist der Sublima Raster (Hybrid-Raster). Statt bei sehr hellen oder dunklen Übergängen die Punktgröße entsprechend zu variieren, werden einfach ab einer bestimmten Rasterpunktgröße Punkte „weggelassen“. Obwohl nun die Rasterpunkte wie beim FM Raster willkürlich angeordnet wirken, bleibt trotzdem das feste Rasterprinzip des AM Rasters bestehen. Dadurch entstehen sehr feine Übergänge in kritischen Tonwertbereichen, bei Standardwerten hingegen ergibt sich die vom AM-Raster gewohnt hohe Bildbrillanz.

Neben dem AM-Raster haben wir uns für den Sublima-Raster entschieden, da beim FM-Raster aus eigener Erfahrung heraus im Druck-Alltag die Nachteile dessen Vorteile überiwegen. Grund hierfür ist letztlich, dass nach unserer Auffassung nur ausgewählte Druckmotive (z. B. Schmuck, Kleidung) für den FM-Raster Druck geeignet sind.

Bei der UV-Lackierung wird der Bedruckstoff mit einem Lack versehen, welcher einen sehr hohen Auftrag und damit eine harte Oberfläche aufweist. Dadurch entsteht ein sehr hoher Glanzeffekt des Lacks. Vorteil bei dieser Methode ist, dass auch lediglich bestimmte (partielle) Bereiche mit Lack versehen werden können (partielle UV-Lackierung oder auch UV Spotlackierung). Werden die nicht glänzenden Bereiche mit einer matten Cellophanierung oder einem matten Dispersionlack vorab überzogen, wird die Glanzwirkung der partiellen Bereiche nochmals gesteigert, was dem Druckstück zusätzliche Wertigkeit verleiht.

Obwohl die aletrnativ flächige UV-Lackierung einen sehr hohen Glanzgrad mit sich bringt, ist hier als Nachteil zu sehen, dass sich über die Fläche kleine Lufteinschlüsse bilden, welche optisch wahrgenommen werden und somit je nach Lichteinfall störend wirken können. Für diese Fälle eignet sich daher die Glanz-Cellophanierung besser.

Eine Variante zum UV-Lack stellt der UV-Relief-Lack dar, welcher durch seinen noch höheren Lackauftrag reliefartige Strukturen erzeugt, was sich in der haptischen Wahrnehmung zusätzlich bemerkbar macht.

Als Bedruckstoffe sollten für alle vorgenannten Varianten grundsätzlich gestrichene Papiere (Bilderdruck) verwendet werden, da der Lack bei Naturpapieren aufgrund der rauhen Oberfläche absackt und dadurch an Glanz oder an Reliefwirkung verliert. Deshalb muß in diesem Fall der Lack mehrmals aufgetragen werden, was die Produktion verteuert.

Standarmäßig erfolgt die UV-Lackierung im Siebdruckverfahren, es gibt aber auch Techniken, bei denen der UV-Lack bereits in der Druckmaschine aufgetragen wird. Hier kann aber nicht der gleiche Farbauftrag wie im Siebdruck gefahren werden, womit der Lack an Glanzwirkung verliert. Diese Variante sollte deshalb nur bei sehr hohen Auflagen (15.000 Stk. aufwärts) in Betracht gezogen werden.

druckerei-rapp-druck-uv-relief-lackierung

Online Druckereien werben mit sehr günstigen Preisen bei Druckstücken wie Visitenkarten oder Flyern. Diese Preise können angeboten werden, weil mehrere Aufträge auf einem Druckbogen zusammengelegt werden. Handelt es sich hingegen um Broschüren oder vor allem um Druckstücke in mehreren Versionen, relativiert sich der anfänglich geglaubte Preisvorteil schnell wieder. Auch kann durch die standardisierten Abläufe nur eine eingeschränkte Auswahl an Bedruckstoffen und Veredelungsvarianten angeboten werden, womit der Kunde die Möglichkeit verliert, seinem Druckstück eine besondere Wertigkeit zu verleihen, um sich vom eigenen Wettbewerb abzuheben.

Sieht man sich die vordergründig günstigen Preise näher an, zeigt sich, dass diese durch enorme Einbußen bei der Leistung erkauft werden, wodurch der Preisvorteil in Frage gestellt wird. So muß bereits bei Bestellung gezahlt werden, ohne die Ware gesehen zu haben, die Möglichkeit des Skontieren fällt dadurch weg, es gibt keinen telefonisch erreichbaren Ansprechpartner, der einen bei der Datenaufbereitung behilflich ist, auch können einmal eingereichte Daten nicht mehr korrigiert werden. Weiter gibt es keine Möglichkeit, den Druckbogen vor Ort abzustimmen, um ggfs. noch Einfluß auf das Druckergebnis nehmen zu können. Auch müssen unter Umständen Farbschwankungen in der Produktion in Kauf genommen werden. Somit kann bei einer mißlungenen Produktion der Zeit- und Kostenaufwand für eine Neuproduktion sehr hoch werden.

Nachstehendes Bild zeigt einen bei einer Onlinedruckerei produzierten Flyer: Die Rille ist an der falschen Stelle gesetzt, die Laufrichtung des Papiers falsch gewählt, wodurch das Papier aufbricht und zu guter letzt weist das Material nur 150 g/m² statt bestellter 170 g/m² Flächengewicht auf.
druckerei-rapp-druck-beispiel-flyer-onlinedruckerei-fehlerhaft-produziert

Die Seitenverdrängung, welche beim Rückstichheften durch das Ineinanderstecken der gefalzten Druckbögen entsteht, wird von uns in der Vorstufe beim Ausschiessen der Seiten berücksichtigt, so dass Sie uns lediglich die Einzelseiten schicken brauchen. Von Bedeutung wird die Seitenverdrängung vor allem, wenn das Objekt mit Registern am Rand versehen ist, welche mittig platziert die Kapitelbeschriftung beinhalten. Würde hier die Verdrängung des Papiers nicht berücksichtigt, wandert die Kapitelbeschriftung immer weiter zum Seitenrand und steht nicht mehr mittig, was vom Endkunden optisch als nachteilig empfunden werden würde.
Bei einer klebegebundenen Broschüre wird der Inhaltsblock (lange oder kurze Seite) mit dem Umschlagrücken verleimt. Während früher sogenannte Hotmelt Kleber gängig waren, welche aber lediglich eine geringe Haltbartkeit bei größeren Seitenumfängen aufwiesen, kommen mittlerweile nahezu standardmäßig Polyurethan-Schmelzklebstoffe (PUR) zum Einsatz. Diese werden erhitzt und wandeln sich nach dem Abkühlen/Aushärten in einen nicht wieder auflösbaren Harnstoff um und zeichnen sich somit durch eine bessere Haltbarkeit aus.
Ein Blindmuster oder auch Weißmuster bezeichnet die Anfertigung eines einzelnen Exemplares einer angedachten Druckproduktion, üblicherweise einer Broschüre oder eines Buches mit Hardcover, aber auch von Falzflyern oder von Mappen. Das Muster stellt dabei ausschließlich auf einen ersten Eindruck hinsichtlich der gewählten Papierart sowie dessen Volumen ab und bleibt somit unbedruckt.

druckerei-rapp-druck-rosenheim-muenchen-abbildung-blindmuster-weissmuster

Bei einer Rückstichbroschüre werden die Druckbögen gefalzt, ineinander gesteckt und in der Regel mittels zweier Klammern dauerhaft miteinander verbunden. Aufgrund dieses Verarbeitungsprinzips können nur gefaltete Bögen verwendet werden, d. h. ein Bogenteil muß mindestens vier Seiten aufweisen. Ein von den Vierersprüngen abweichender Seitenumfang läßt sich bei einer Rückstichheftung nur durch Verwendung eines oder mehrerer Ausklapper(s) im Inhalt oder am Umschlag realisieren.

druckerei-rapp-druck-rosenheim-muenchen-veranschaulichung-falzbogen

4/0-farbiger Druck bedeutet, dass der Bedruckstoff einseitig mit vier Farben bedruckt wird. In der Regel handelt es sich um die vier Skalenfarben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz Tiefe (Euroskala), welche einen farbigen Druck erzeugen. Auch kann es sich um vier Sonderfarben (z. B. HKS oder Pantone) handeln. 4/4-farbiger Druck hingegen steht für vierfarbigen Druck auf beiden Seiten des Bedruckstoffes. So sind beispielweise Magazine generell 4/4-farbig bedruckt.